Margin-Geschäfte

 

 

Margin-Geschäfte​

Margin-Profile für Kunden

Es gibt zwei Margin-Profile für Kunden, die Optionskontrakte handeln:

Das Basisprofil berechtigt Sie ausschließlich zum Kauf und Verkauf von Calls und Puts (Long-Positionen).

Sie können auch ein „Advanced Profile“ beantragen, das aber eine individuelle Prüfung voraussetzt. Mit diesem Profil haben Sie zusätzlich das Recht, Optionen zu schreiben (Leerverkäufe), und können Margin-Vorteile aus Optionsstrategien (Kombination von Optionen und/oder Basiswerten) gewinnen.

Margin und Stop-Out

Händler, die Leerverkäufe von Optionskontrakten tätigen, können gleichzeitig eine Position im Basiswert halten, um sich gegen potenzielle Verluste abzusichern.

Wird aufgrund einer ungenügenden Margin-Deckung ein Stop-Out ausgelöst, werden sämtliche Optionspositionen geschlossen. Wenn Sie bei anderen Margin-Produkten (wie Devisen, CFDs, Futures) ausgestoppt werden, sind Ihre Long-Positionen in Optionskontrakte ebenfalls von diesem Stop-Out betroffen.

Margin-Geschäfte sind mit einem erheblichen Kapitalrisiko verbunden, und es können Verluste entstehen, die über den anfänglich investierten Anlagebetrag hinausgehen. Deshalb sind Margin-Geschäfte nicht für alle Anleger geeignet.

Vergewissern Sie sich, dass Sie die mit Margin-Geschäften verbundenen Risiken verstehen und akzeptieren und wenden Sie sich bei Bedarf an einen unabhängigen Anlageberater.

Leerverkäufe – Margin

Wenn Sie eine Short-Position in Optionen halten, besteht das Risiko, dass ein anderer Marktteilnehmer, der eine Long-Position aufgebaut hat, sein Optionsrecht ausübt und Sie dadurch zur Lieferung des Basiswerts verpflichtet sind.

Die Verluste aus einer Short-Position in Optionen können hoch ausfallen, wenn sich der Markt gegen eine offene Position bewegt.

Saxo Bank verlangt eine Premium-Margin, um sicherzustellen, dass auf dem Konto genügend Mittel zur Glattstellung der Short-Position vorhanden sind. Eine zusätzliche Margin wird zur Absicherung von Veränderungen des Basiswerts über Nacht berechnet.

Die Veränderungen der Marktwerte und ihre Auswirkungen auf die Margin-Kosten werden laufend in Echtzeit überwacht. Wenn die Gesamt-Marginkosten aller besicherten Positionen den gemäß Margin-Profil erlaubten Wert übersteigen, kann ein Stop-Out ausgelöst werden.

Die allgemeine Formel für die Deckung der Margin-Kosten bei einer Short-Position lautet:

Margin von Short-Positionen in Optionen = Margin-Prämie + Zusätzliche Margin

Margin-Geschäfte sind mit einem erheblichen Kapitalrisiko verbunden, und es können Verluste entstehen, die über den anfänglich investierten Anlagebetrag hinausgehen. Deshalb sind Margin-Geschäfte nicht für alle Anleger geeignet.

Vergewissern Sie sich, dass Sie die mit Margin-Geschäften verbundenen Risiken verstehen und akzeptieren und wenden Sie sich bei Bedarf an einen unabhängigen Anlageberater.

Updated 1st June, 2013