Konditionen für den Aktienhandel

 

 Konditionen für den Aktienhandel

Nutzen Sie Ihre Aktienpositionen als Sicherheit für Margin-Geschäfte

Saxo Bank akzeptiert einen Prozentsatz bestimmter Aktienanlagen als Sicherheit für Margin-Geschäfte (Devisen, CFDs, Futures und Optionskontrakte). Erfahren Sie mehr über den Prozentsatz, zu dem Sie Ihre Aktien als Sicherheit nutzen können.

Hinterlegte Aktien können nicht zur Deckung von realisierten/unrealisierten Verlusten verwendet werden.

Markt-Orders

Einige wenige Börsen führen keine Markt-Orders aus. Platziert ein Kunde eine Markt-Order für diese Märkte, wandelt Saxo Bank diese automatisch in eine aggressive Limit-Order um (die um einen geringen Prozentsatz im Geld liegt).

Die Prozentgrenze liegt je nach Börse und Instrument zwischen 1% und 4%. Bitte beachten Sie, dass Sie selbst überprüfen müssen, ob eine platzierte Market-Order tatsächlich ausgeführt wird.

Sollten Sie Fehler bei der Orderausführung feststellen oder vermuten, setzen Sie sich bitte unverzüglich mit der Saxo Bank in Verbindung.

Exchange​ ​
American Stock Exchange (AMEX)​ Oslo Stock Exchange (OSE) ​
Athens Stock Exchange (AT)​ OMX Copenhagen (CSE)  ​
Australian Stock Exchange (ASX)​ OMX Helsinki (HSE)  ​
London International Exchange (LSE_INTL)​ OMX Stockholm (SSE) ​
London Stock Exchange (LSE_SETS) ​ Singapore Exchange (SGX-ST)​

 

Auch einige unserer Executive Broker können bei bestimmten Börsen Markt-Orders möglicherweise in aggressive Limit-Orders (3% „im Geld“) umwandeln. Grund hierfür sind oft interne Compliance-Bestimmungen, die verhindern sollen, dass Kundenorders ungewollt den Markt beeinflussen.

Die Saxo Bank übernimmt keine Verantwortung für Orders, die aus diesem Grund nicht ausgeführt wurden.

Teilausführungen

Falls eine Order für ein Wertpapier aufgeteilt wird und die Teilausführungen über mehr als einen Tag verteilt abgewickelt werden, können die gesamten Transaktionskosten höher ausfallen. Der Grund liegt darin, dass die Mindestgebühr mehrfach belastet wird, wenn mehre Tage zwischen der ersten und letzten Teilausführung liegen.

Dividendenausschüttungen für Aktienpositionen

Dividendenausschüttungen für Aktienpositionen werden dem Konto des Kunden nach Abzug der geltenden Standard-Quellensteuer gutgeschrieben.

Die Saxo Bank kann derzeit keine vergünstigten Quellensteuersätze berücksichtigen, die der Kunde aufgrund seines Wohnsitzes oder Rechtsstatus möglicherweise hat.

Übertragung von Aktien

Erfahren Sie mehr über die Übertragung von Aktien auf Ihr Saxo Bank-Konto.

Updated 1st June, 2013

 

 

Lokale Marktbedingungen

Besteuerung französischer Aktien

Für französische Standardwerte wird eine Finanztransaktionssteuer (FTT) von 0,20% auf alle Aktienkäufe erhoben.

Die vollständige Liste der 109 betroffenen Aktien findet sich in der offiziellen Durchführungsverordnung (auf Französisch).

USA: Gebühren für Hinterlegungsscheine

Gemäss gängiger Praxis wird in den USA für Hinterlegungsscheine (Depositary Receipts) eine jährliche Verwaltungsgebühr erhoben, die je nach Depotbank unterschiedlich hoch sein kann, jedoch maximal USD 0.05 je Aktie beträgt.

Die Gebühr dient der Deckung der Kosten von Banken, welche die operativen Prozesse im Rahmen des Hinterlegungsscheinprogramms übernehmen.

Die Gebühr wird in der Regel von den ausgeschütteten Dividenden in Abzug gebracht. Falls der Hinterlegungsschein nicht zum Erhalt einer Dividende berechtigt oder die Depotgebühr bei der Ausschüttung nicht in den Verwaltungsgebühren enthalten war, wird sie getrennt erhoben.

Die Dividendengebühr ist in der Depotvereinbarung zwischen der Depotbank und dem Unternehmen festgelegt und entspricht branchenüblichen Standards. Die Depotvereinbarung muss bei der US-Wertpapierbehörde (SEC) eingereicht werden und steht der Öffentlichkeit zur Einsicht zur Verfügung.

Die Gebühr pro Hinterlegungsschein richtet sich nicht nach dem Gesamtbetrag der Dividendenausschüttung, sondern nach dem Betrag der gehaltenen Aktien.

SEC Section 31 – Gebühren für US-amerikanische CFD DMA und Aktien

Saxo Bank gibt die SEC-Section-31-Gebühr in Höhe von USD 22.40 pro Million (0.224 BP) für an US-Börsen gehandelte CFD DMA und VERKÄUFE von Aktien an ihre Kunden weiter, wenn Kundenorders direkt an den zugrunde liegenden Markt gehen.

Normale CFDs sind von dieser Gebühr befreit. Die Gebühr wird ausschliesslich an US-Börsen erhoben.

Mehr zu Section 31 erfahren Sie unter: http://www.sec.gov/answers/sec31.htm

Vorbörsliche Order-Ausführung an US-Märkten

An den US-Börsen bündelt Saxo Bank nicht nur die Liquidität der Hauptbörsen, sondern erschliesst auch zusätzliche Liquiditätsquellen.

Wenn sich die Eröffnung der Hauptbörse verzögert, können Orders von Kunden bereits an sekundären Handelsplätzen ausgeführt werden.
 

Depotkonto für griechische Aktien

Die griechische Gesetzgebung schreibt griechischen Aktionären vor, zu Verwahrungszwecken ein separates Verrechnungskonto zu führen.

Sie müssen deshalb ein entsprechendes Formular für Gemeinschafts- (nur für Mitinhaber von Gemeinschaftskonten bei Saxo Bank) oder für Einzelkonten (SAT-Antragsformular) ausfüllen, damit wir Ihr Depotkonto bei Saxo Bank eröffnen oder auf Saxo Bank übertragen können.

Beide Formulare finden Sie in unserer Dokumentensammlung.

Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitung bis zu sieben Tage in Anspruch nehmen kann.

Besteuerung von Aktien aus Hongkong

Für Hongkonger Aktien fallen Stempelsteuern und sonstige Gebühren an: 0.108%

Hinweis: Automatischer Handel von 9:30 bis 16:30 Uhr, mit einer Mittagspause von 12:00 Uhr bis 13:30 Uhr.

Besteuerung singapurischer Aktien

Für singapurische Aktien ist eine Clearing-Gebühr von 0.04% (maximal SGD 600) zu entrichten.

Besteuerung britischer Aktien

Für britische Aktien können eine sogenannte „Takeovers and Mergers (PTM)“-Abgabe und eine Stempelgebühr erhoben werden.

Die Stempelgebühr fällt für alle Aktienkäufe an und beträgt 0.5% des Transaktionswerts.

Eine PTM-Abgabe von GBP 1 wird auf alle Aktienkäufe und -verkäufe erhoben, bei denen der Bruttowert der Transaktion GBP 10‘000 übersteigt.

Bitte beachten Sie, dass sich die Stempelgebühr für irische Namensaktien auf 1% des Transaktionswerts beläuft.

Besteuerung südafrikanischer Aktien

Die Johannesburg Stock Exchange erhebt eine „Securities Transfer Tax (STT)“ von 0.25%, die bei der Eröffnung von Aktienpositionen (nur auf Aktienkäufe) fällig ist. Für Transaktionen mit CFDs auf Einzelaktien fällt diese Gebühr nicht an.
Updated 1st June 2013